Archive for the ‘Lifestyle’ Category

Lifestyle Trends 2013 für Familien

Monday, June 24th, 2013

Beliebte Ausflugsziele

Erst vor zwei Monaten wurde das Taschenbuch KinderSommer in neuer Auflage auf den Markt gebracht. Das Buch enthält mehr als 460 Ausflugsziele, die Spannung, Spiel und Spaß versprechen, soweit mehr als 750 Veranstaltungen von Mai bis September, die bestens für Familien mit kleineren Kindern geeignet sind. Die Ausflugsziele und Veranstaltungen sind dabei auf die Regionen Allgäu, Bodensee und Oberschwaben beschränkt. Aber diese sind auch für einen Kurzurlaub mit der ganzen Familie bestens geeignet. Die Presse ist von den Berichten und Empfehlung der Redaktion von KinderSommer jedenfalls begeistert.

Aber auch Großstädte wie München und Berlin haben für die Kinder im Sommer viel zu bieten. Das offizielle Kinderportal der Landeshauptstadt München – namens Pomki.de – hält für den Nachwuchs sämtliche Tipps und Termine bereit, die nicht verpasst werden sollten. Zudem lässt das umfangreiche Freizeitangebot für Familien, das unter anderem Schwimmbäder, Ferienangebote, Spielaktionen, Erlebniswelten, kindgerechte Führungen und zahlreiche Veranstaltungen umfasst, mit Sicherheit keine Wünsche offen. Tipps zu Ausflugszielen in Berlin und Umgebung erhalten Familien zum Beispiel auf der Homepage berlin-familie.de. Hier werden speziell auch für die Sommerferien Anregungen gegeben. Klettern kann man in Berlin nicht nur in den bewährten Wald-Hochseilgärten, sondern auch in speziellen City-Parcours. An Regentagen wirft man am Besten einen Blick auf das Ferienprogramm im Deutschen Historischen Museum oder nimmt an den kostenfreien Kreativworkshops in der gelben Villa teil. An spannenden Ausflugszielen mangelt es mit Sicherheit nicht.

Leckere Salate

Friday, April 19th, 2013

Brombeer-Litschi-Salat

Salate passen nahezu zu jeder Mahlzeit, sei es als appetitanregende Vorspeise oder mal schnell für zwischendurch, als sättigendes Hauptgericht, als Beilage oder als erfrischendes Dessert. Wer behauptet, dass Salate nicht schmecken, spricht vermutlich von langweiligen grünen Kombinationen und hat noch nie bunte Blattsalate oder frische Rohkost- und Gemüsesalate kreiiert. Aber die Welt der Salate dreht sich nicht nur um Salatblätter und Gemüse, sondern auch um Nudeln, Reis, Körner, Fleisch, Fisch, Muscheln und Garnelen. Als Dessert und für zwischendurch sind natürlich bunte Obstsalate bestens geeignet, so  wie auch beispielsweise der Brombeer-Litschi-Salat mit Joghurtsauce.

Dieser Salat ist schnell zubereitet und für vier Portionen benötigt man 2 EL Mandelblättchen, 250 g Litschis aus der Dose, 200 g Brombeeren, 2 vollreife Pfirsiche, 1 EL Zitronensaft, 6 EL frisch gepresster Orangensaft, 3 EL trockener Marsala, 1 Messerspitze gemahlene Muskatblüte, 2 TL Puderzucker, 50 g kleine harte Amaretti, 200 g Joghurt, 1 Päckchen Vanillezucker sowie Zitronenmelisseblätter zum Garnieren.

Die Mandelblätter röstet man zunächst ohne Fett hellbraun, bevor man sie zum Abkühlen auf einen Teller gibt. Litschis und Brombeeren lässt man nach dem Waschen in einem Sieb abtropfen. Auch die Pfirsiche müssen gewaschen und danach halbiert, entsteint und in Spalten geschnitten werden. Der Zitronensaft schützt die Pfirsichspalten anschließend vor unschönen Verfärbungen. Die gesamten Früchte gibt man danach in eine Schüssel. In einem zweiten Gefäß verrührt man zunächst den Orangensaft, Marsala, Muskatblüte und Puderzucker, bevor man die Mischung über das Obst gibt. Nun muss der Joghurt mit dem Vanillezucker verrührt werden. Anschließend werden die zerbröselten Amaretti darüber gegeben. Danach kommt die Joghurtsoße über den Obstsalat, ohne das Ganze zu verrühren. Die Mandelblättchen und die Zitronenmelisse sorgen abschließend für einen appetitanregenden Anblick.

 

Frühlingsfrisuren 2013

Thursday, February 28th, 2013

Die Damenwelt muss sich im Frühjahr nicht viele Gedanken um ihre Haare machen, denn Kurzhaarfrisuren sind genauso angesagt wie Langhaarfrisuren. Einen Überblick erhält man beispielsweise auf der Homepage von Womenshealth, auf welcher die unendliche Vielfalt der angesagten Frühlingsfrisuren in einer Galerie von 72 Bildern wiedergegeben wird.

Farblich setzt man am Besten auf den eigenen Naturton, Multicolor-Strähnchen in ähnlichen Nuancen sorgen jedoch für den gewünschten Hochglanz-Effekt. Wer seine Augen mit auffälligem Make-Up betont, sollte jedoch bei der Haarfrisur einen Schritt zurück machen und diese am besten in einer strengen und gleichzeitig edlen Zopffrisur bändigen. Aber auch ohne Make-Up sehen glatte, lange  oder mittellange zu einem Pferdeschwanz gebundene Haare toll aus, wenn man sie zum Beispiel ganz einfach mit Accessoires, wie einem edlen Haarreif, aufpeppt. 

Die Farbe Rot spielt nicht nur in der Mode eine große Rolle, sondern ist auch als Haarfarbe total trendy.  So waren kühlere Farbausrichtungen im Rotbereich bereits im Winter angesagt, sind jedoch auch im Frühjahr nicht weg zu denken. Wer zudem noch irgendwo ein Kreppeisen hat, darf es wieder auspacken, denn einzelne Strähnen dürfen ab sofort wieder für einen frechen und raffinierten Frühlings-Look sorgen.

Das Mosaik

Friday, July 20th, 2012

Ein Mosaik ist nach modernen Gesichtspunkten betrachtet quasi eine verpixelte Darstellung eines Bildes. Wenn man ein beliebiges Foto im Bildbearbeitungsprogramm am Computer öffnet, dann die sogenannte Bildauflösung drastisch reduziert, zum Beispiel auf nur ein paar Dutzend Pixel horizontal sowie vertikal, sieht das nicht schon fast wie ein Mosaik aus? Wer jetzt zusätzlich geschickt die Anzahl der Farbtöne, sprich die Farbtiefe der Bilddatei auf ein Mindestmaß reduziert, also letztendlich nur zwischen 4 und 8 bit Farbtiefe übrigbleiben, der kann vielleicht ins Staunen kommen!

Traditionell werden unterschiedlich farbige Steine, Glasstückchen oder andere gefärbte Kleinteile herbeigenommen. Diese werden dann in mehreren Arbeitsschritten zu einem Gesamtkunstwerk verarbeitet. So muss das Motiv zuerst festgelegt, und die dazu passenden Steine müssen entsprechend auf dem jeweils gewählten Untergrund platziert werden! Als Nächstes muss mit einem Kleber oder Mörtel, je nach Art des verwendeten Materials eben, jedes Steinchen möglichst passgenau auf dem Untergrund fixiert werden. Zum Schluss können noch die Fugen zwischen den Steinchen geschlossen werden, falls erwünscht. Hört sich das alles nicht irgendwie ein bisschen wie Fliesenverlegen an?

Egal, ob ein Mosaik nun ausschließlich rein künstlerischen Zwecken dienen soll, oder ob im Badezimmer am Ende tatsächlich ein pittoreskes Landschaftsbild die Gäste in Erstaunen versetzt, für jeden Menschen mit künstlerischen Ambitionen ist das Legen eines eigenen Mosaiks etwas Besonderes! Dabei eignen sich nicht alle Materialien gleichmäßig gut für jede Anwendung … . Rauhe Oberflächen mit scharfen Kanten sind beispielsweise nicht als Fußbodenbeläge geeignet, es sei denn, wunde Füße kämen in Mode!

Hingegen kann man ebenso schöne Mosaikbilder mit abgerundeten Oberflächen, wie Kieselsteinen oder gar perlenähnlichen Stückchen zustande bringen! Wem jedoch kalte Materialien wie Glas und Stein einfach nicht angenehm in der Hand liegen mögen, sollte so jemand nicht stattdessen lieber Mosaike zum Beispiel aus Plastik oder Holz anfertigen? – Plexiglas eignet sich dabei ebenfalls hervorragend für Mosaike, selbst wenn sie später einmal durchleuchtet werden sollen! Warum sollte man sich nicht einmal sebst daran wagen?

Nützliches Spielzeug

Tuesday, July 10th, 2012

Des Öfteren finden sich im Internet sogenannte Sets zum Basteln. Ein Bastelset ermöglicht dabei vom einfachen Zeichenspaß à la Spirograph über selbstgemachte Perlenketten bis hin zu Themen wie Kristallzucht oder Glasmalerei allerlei kreativen Freiraum! Das größte Problem mit diesen ganzen Dingen ist aber wohl, dass sie an sich viel Platz benötigen, vielleicht nicht gleich sofort, doch wer kann schon behaupten, in seinem Haus unendlich viel Lagerplatz zur Verfügung zu haben?

Am besten wäre es, wenn die eigenen Kreationen sich nahtlos in das vorhandene Wohnambiente einfügen täten! So würden sie auch keinen unnützen Platz einnehmen, und zudem: Was könnte denn ein wenig Auflockerung in der Wohnatmosphäre zu Hause schaden? Doch die Möglichkeiten, kreativ tätig zu werden, und dabei quasi im Handumdrehen etwas Großartiges auf die Beine zu stellen, sind wirklich vielfältig!

Ein eigentlich als Spielzeug vermarktetes Produkt kann nämlich sogar zum Zusammenbau von Wohnmöbeln genutzt werden, die sich kinderleicht immer wieder neu auf- und auch wieder abbauen lassen! Um welches Produkt mag es sich wohl hierbei handeln? Ist das nun explizit ein Spielzeug für Kinder, oder sollten sich womöglich eher die Erwachsenen davon angesprochen fühlen?

Das Quadro-Baukastensystem besteht hauptsächlich aus Plastikrohren, welche unter Zuhilfenahme von Steckverbindern clever zu Figuren verbunden werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, die enstehenden, zunächst offenen, Seiten mit Platten aus demselben Kunststoff abzudecken, wodurch ebenso geschlossene Konstruktionen umsetzbar werden! Als Zusatz finden sich gleichfalls Erweiterungen aus verschiedenen Bereichen, unter Anderem rund ums Mobiliar. Nun, wenn man sich das Ganze vorher aber lieber einmal im kleinen Maßstab veranschaulichen möchte, wie ginge das dann vor sich?

Mit mini Quadro ist es einfach, ein Quadro-Design zuerst im Maßstab 1:5 auszuprobieren, bevor es schließlich an die Umsetzung im Großen geht! Theoretisch ist es auf diese Weise richtig leicht, eine große Anzahl an Wohnmöbeln recht schnell und unkompliziert individuell zu errichten, und nach Bedarf wieder umzumodeln. Ob die Plastikplatten jedoch beispielsweise als Sitzfläche für einen Stuhl schier perfekt sind, das sollte man lieber selber entscheiden!

Plastisches Modellieren auf Papier

Thursday, June 14th, 2012

Eine originelle Grußkarte zu designen, das ist nicht immer einfach. Was könnte es da so noch für neue Ideen geben, einmal etwas ganz Neues zu gestalten? Bisher kannte man ja schon computerbedruckte Karten in den vielfältigsten Mustern und Motiven, daneben waren natürlich ebenso die traditionellen Kunstfertigkeiten mit Buntstiften, Filzstiften, Wasserfarben und und und … immer wieder nett anzusehen! Ob da wohl weitere andersartige Möglichkeiten der Gestaltung existieren?

Die traditionelle Karte aus Papier mag Vieles haben: farbige Bilder, buntes Papier, vielleicht sogar einen bestimmten Geruch! Die wenigsten Leute hingegen haben schon einmal wirklich eine Karte mit dreidimensionaler Struktur gebastelt. Eine sehr effektive Möglichkeit dazu bilden Heißklebepistolen, deren Kunststoffmasse quasi wie mit einem gigantischen Gelkuli auf das Papier gebracht wird, und so einen plastischen Auftrag der Farben ermöglicht!

Dabei gibt es in der Tat eine große Auswahl an Farben, zwischen denen man wählen kann: Von rot bis weiß, von metallic bis glitzernd, die Auswahl ist hier überaus groß! Sogar unter UV-Licht fluoreszierende Klebesticks gibt es bereits. Wer bei all den verschiedenen Varianten immer noch nicht das Richtige für sich findet, der hat wohl leider das Pech, sich nicht so sehr für die Heißklebetechnik an sich begeistern zu können!

Natürlich ist es viel einfacher, einen Malstift herbeizunehmen, und schnell etwas zu zeichnen, mit der Heißklebepistole muss man im Gegensatz dazu erst einmal warten, bis sie heiß ist, dann kann man erst loslegen, und will man gar simultan mit mehreren Farben arbeiten, dann empfiehlt es sich ehrlich, gleich mehrere Heißklebepistolen zu besitzen, weil das Wechseln von Farbsticks nämlich, technisch bedingt, eher etwas langsam vonstatten geht! Sobald man sich als Enthusiast dann aber erst einmal so richtig daran gewöhnt hat, mit heißem Kleber zu arbeiten, geht sogleich alles viel lässiger von der Hand, und ebenso bleiben die sporadischen Verbrennungen mit der Übung gleichfalls zunehmend fern.

Optisch sehen die gefertigten Kartenkunstwerke dabei so ähnlich aus wie bei der Acrylmalerei! Ob dem einzelnen Künstler letztendlich jedoch diese oder eine andere Technik mehr liegt, das vermag am Ende nur jeder selbst für sich zu entscheiden, oder?

‘Heimwerken’ … auch in der Küche!

Tuesday, May 22nd, 2012

Wie gerne gehen die Leute heutzutage in Fast-Food-Restaurants? Es ist deutlich, dass in einem ‘normalen’ Restaurant nicht mit den Händen gegessen wird, sondern mit Besteck, oder, im Falle asiatischer Restaurants, eben mit Stäbchen! Außerdem setzt der Gourmetkoch eher auf Geschmackserlebnisse, während Fast-Food an sich besonders auf die Konsistenz des Essens ausgerichtet ist: Nicht zu hart, aber bisweilen knusprig soll es sein … .

Per se kann sowohl das schnelle Essen im Imbiss als auch der Gourmetschmaus im Sternerestaurant gesund oder ungesund, frisch oder verdorben sein. Je ausgeklügelter das Menü, umso schwieriger sind leider auch etwaige Qualitätsmängel genau zu benennen! Die Regel, Imbissessen sei generell ungesund, trifft eben nicht immer zu. Das Brötchen vom Burger kann ein wahrlich gesundes Backerzeugnis aus besten Zutaten sein, oder aber ein Mix aus Zuckern verschiedener Art, Farbstoffen und wieder anderen Inhaltsstoffen, wobei ein mit ‘E … ‘ bezeichneter Stoff der Lebensmittelindustrie gut zu Passe kommt, wenn es darum geht, dem lesenden Kunden ein Schnippchen zu schlagen … .

Warum Hersteller lieber ‘E422′ anstatt des klangvollen Namens ‘Glycerin’ draufschreiben wollen, kann Einem wohl ein Rätsel bleiben, doch wenn ‘E120′ anstellen von ‘echtem Karmin’ deklariert wird, weiß der Kenner, womit er es zu tun hat: Extrakte aus toten Läusen! Gewiss, dem Unwissenden täte auch der Begriff ‘Karmin’ an sich nicht viel sagen, doch ein bisschen Namensverschönerung bei der Zutatenliste ist wohl heute ganz modern, oder?

Unabhängig davon, was denn auf der Verpackung geschrieben steht, kann natürlich auch ein undeklarierter Inhaltsstoff sein Unwesen im einem Produkt treiben. Zum Beispiel können in Getränkeflaschen noch Reste von Spülmittel kleben bleiben, wenn vor der Befüllung, das heißt nach der Reinigung der Flasche, nicht genügend klares Wasser die Flasche durchflossen hat! Das schmeckt man glücklicherweise eher selten, aber wie ein altes Sprichwort lautet, reinigt Dreck ja den Magen … , ob Spülmittel das dann also etwa auch tut? – Am besten, man meidet Getränke, die nach Spülmittel schmecken, denn Spüli und Co sind schließlich nicht dafür gemacht, getrunken zu werden! Wer weiß, vielleicht kann man davon ja sogar krank werden?

Neben den üblichen Imbissrestaurants etablieren sich auch immer mehr Bagelshops und Bäckereien, die erkannt haben, wie sehr der hungrige Großstädter zwar Burger liebt, doch aber seinem Magen lieber etwas Besseres als Matschbrötchen und Knorpelreste gönnen will! Solange der Salat keine schwarzen Stellen aufweist, und auch sonst alles nicht schon vor sich hin schrumpelt, ist das eine gute Möglichkeit, die man wirklich probieren sollte. Wenn die Bedienung irgendwann dann doch anfängt, schnippisch zu werden, ganz so als ob der Kunde zur Last würde, oder mit einem Lächeln ein welkes Stück Gemüse auf das andere Stück gelegt wird, in dem Moment wird es allerdings Zeit, nach einer Lösung für dieses Desaster zu suchen!

Falls man einfach genug hat von den Versprechen der Nahrungsmittelindustrie, bleibt nur übrig, sich das Essen eben selber zu machen! Gute Grundzutaten sollten neben Reformhäusern und Biomärkten auch viele Bauernhöfe und Wochenmärkte für den interessierten Kunden bereithalten. Was man dann aus all den guten Lebensmitteln jedoch zustande bringt, das hat man dann ganz alleine in der Hand!

Zum Glück finden sich im Internet auch schnell eine Reihe von Ratschlägen und Rezepten, sodass das ‘Selbermachen’ gar nicht so schwierig in Gange kommen muss wie vielleicht zunächst befürchtet. Sobald man sich dann erst einmal daran gewöhnt hat, nicht mehr alles fertig zu kaufen, ist es sowieso auch keine Last mehr, sondern einfach ein schönes Hobby, welches dabei hilft, gesund zu leben!

Schmuck mit Augenmaß

Sunday, April 29th, 2012

Die meisten Leute kaufen Schmuck fertig, sind also nicht besonders kreativ hierbei. Andere Leute fertigen gerne Schmuck selbst an, haben aber für all ihre Schmuckkreationen selbst wenig Verwendung. Die einen fertigen ihn, die anderen tragen ihn. Auf diese Art und Weise hat derjenige, der den Schmuck letztendlich trägt, wenig Möglichkeiten, kreativ Einfluss auf seinen Schmuck zu nehmen! – Geht das auch anders?

Täte man ganz einfach nach einem modularen Prinzip vorgehen, nähme man ein Stückchen Schnur, vielleicht dickes Garn, eine paar Perlen mit einem Loch in der Mitte, und Anfangs- sowie Endstück mit Verschluss. Man müsste dann die Perlen, seien es echte Perlen oder Kunstperlen, auffädeln auf die Schnur, dann noch die beiden Enden mit passenden Verschlusstücken versehen, und: fertig! Wenn es Einem dann einmal nach Abwechslung bedarf, braucht man nur noch die Prozedur zu wiederholen, und gegebenenfalls alte Kettenkreationen zu entfädeln, voilà!

Kettchen und Armbänder selbst kreativ herzustellen, und auch öfters umzuändern, ist gar nicht so schwierig. Das Gute dabei ist auch, dass, da ja bereits benutzte Ketten wiederverwertet werden können, kaum Abfall anfällt: Umweltfreundlich kann also auch ein kreativer Lebensstil sein!

Wichtig bei Schmuck ist außerdem die Verträglichkeit der Materialien, nicht nur ihre Zierde und Eleganz! Manche Kunststoffe enthalten ungesunde flüchtige Substanzen, manche Metallegierungen sind allergieauslösend oder sogar bedenklich, was ihre Inhaltsstoffe angeht usw. … . Deshalb muss immer eine gründliche Recherche durchgeführt werden, bevor man sich für ein bestimmtes Ausgangsprodukt, als Basis der Schmuckherstellung, entscheidet!

Schmuck kann bunt, glänzend, elegant oder lustig sein, manchmal auch Mehreres auf einmal ! Es ist nicht wichtig, ob man sich dafür entscheidet, Schmuck herzustellen oder ihn zu tragen. Das Lebensgefühl, das man verbreitet, das entscheidet! Wenn Schmuck die eigene Persönlichkeit unterstreicht, ist er nützlich, quasi als eine Art Selbstausdruck. Sollte aber jemand eine, gänzlich von Natur aus, schöne Persönlichkeit haben, wäre es nicht ratsam, das kunstvolle, schöne Gebilde, das die Natur in der Persönlichkeit fassbar werden hat lassen, durch Schmuckstücke zu zerstören, denn: Wenn der Kuchen fertig gebacken ist, macht ihn jede Minute zusätzlich im Ofen nur unnütz trocken! Was das heißen soll? – In der Tat soll ein Juwel den Träger, oder die Trägerin, zieren, jedoch nicht entstellen: Wenn aber das Aussehen oder die Persönlichkeit dieser Person von Natur aus schön ist, wirkt der Schmuck eben wie eine Parodie!

Schmuck soll Schönheit verkörpern und ausstrahlen. In Maßen angewandt, wird er dieser Aufgabe auch gerecht, jedoch im Übermaß stören ‘Verschönerungen’ und wirken unpassend! Jeder muss für sich selbst entscheiden, inwiefern Schmuckstücke in sein (oder ihr) Leben passen!

Die Prilblumen kommen!

Monday, February 27th, 2012

Wer kennt sie nicht: die Prilblume!? – In den bunten 70er Jahren des 20. Jahrhunderts fand man auf den Spülmittelflaschen der Marke Pril lustige, peppige und farbenfrohe Aufkleber, die eigentlich nur abstrakt an Blumen erinnerten. Jedoch passten die bunten Klebeblumen perfekt in die damalige Zeit hinein und verschafften so der ‘Flower Power’ (zu Deutsch ‘Blumenkraft’) neuen Auftrieb!

Auch heute noch finden sich immer wieder Designs, von Kleidung bis zu den bekannten Aufklebern, die die Prilblumen von damals nachahmen. Warum aber findet man selbst heutzutage bunte Blumenabstraktionen toll, wenn doch die Blumenkinder von damals schon längst zu Blumenopas und Blumenomas geworden sind? – Ganz einfach: Im Gegensatz zu realistischen Blumenmotiven sind die Prilblumen sehr einfach nachzuarbeiten!

Dass Blumen der Inbegriff von Lebensfreude sind, dürfte so gut wie jedem weiblichen Geschöpf auf der Welt klar sein, auch wenn viele männliche Mitmenschen dem nicht auf den ersten Blick zustimmen würden! Bisher, in früherer Zeit, musste man sich im Design mit naturgetreuen Blumenbildern und -mustern auseinandersetzen. Das bedeutete aber harte künstlerische Arbeit, denn die Blumen sollten ja auch natürlich, echt und fröhlich wirken! Dann kam die Prilblume. Plötzlich war es einfach geworden, eine fröhliche Blume zu malen, zu zeichnen, zu schneidern usw. !

Man kann Prilblumen einfach selber basteln, und das macht echt besonderen Spaß! Die bunten Farben, das schlichte, blumige Design, das ist stilisierter Flower Power, und dieser kultige Stil ist auch bereit, das nächste Jahrhundert zu überdauern! – Werden unsere Enkelkinder wohl einmal genau solche Freude daran haben, Prilblumen zu basteln, wie wir selbst damals und heute?

Wir dürfen gespannt sein, wie die Prilblumen auch in Zukunft weiterhin ihrer Mission gerecht werden, Freude in unseren Alltag zu bringen!